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7,3kg abnehmen in 6 Wochen ?

„Die Kunst (…) ist die Kunst des Lassens: Zulassen, Weglassen, Loslassen.“ (Ernst Ferstl)

In 6 Wochen 7,3 kg abgenommen. Was war bei dieser Bilderbuchentwicklung das Erfolgsrezept?

Zulassen

Interessanterweise ist für die junge Dame auf dem Bild ihr Körper nicht (mehr) das Wichtigste im Leben. Aufgrund unterschiedlichster Selbsterfahrungen an diversen Essstörungen lag ihr Fokus NICHT auf dem „Abnehmen um jeden Preis“, sondern darauf, „lediglich“ wieder in shape zu kommen. Sie wollte „so wie früher aussehen“, bevor sie sich „nicht mehr wohl gefühlt hat“. Auf „etwas zu dick und eine kleine Diät“, folgte „viel zu dünn“, und dann das Übliche „viel zu dick“. 

Unsere Zusammenarbeit startete bereits im Februar diesen Jahres, hatte aber anfangs nicht den gewünschten Erfolg … . Bis Ende August (Vorher- Bild) erfolgte das, was es bedurfte, bis sie bereit war: der Sprung an persönlicher Entwicklung. Sie akzeptierte sich so wie sie war. Und machte ihren Körper nicht mehr zum „Projekt“, um das sich alles drehte. Tatsächlich war damit der erste und wichtigste Schritt getan: eine Veränderung überhaupt zulassen zu können… . Mit sich selbst soweit ins Reine zu kommen, dass ein körperliches Ziel zwar ambitioniert und attraktiv ist, aber definitiv nichts, was die eigene Selbstachtung und das Wohlbefinden beeinträchtigt. Sich so anzunehmen, dass nicht Emotionen und Launen zu sehr vom Spiegelbild und der Meinung anderer abhängen und tägliche Lebensmittelentscheidungen negativ beeinflussen oder gar (wieder) zwanghafte Züge angenommen werden. „Ausgewogen!“ Und dies im wortwörtlichen und doppelten Sinne: auf die Waage ging es nämlich nur an den Messterminen, das Leben blieb in der Balance. 

Und so scheint es unbegreiflich, aber 6 Wochen verlief dadurch die Transformation eigentlich ganz nebenbei… . Neben einem anspruchsvollen 60 Stunden-Job, mit moderatem Trainingsaufwand und frei von Druck und (ungesunder) Versteifung auf das Ziel. Ihr Ziel war und ist: bis Mitte Januar nächsten Jahres zurück zum „Wohlfühlgewicht von 58kg“ – das Startgewicht von 69kg über einen Zeitraum von 5 Monaten um 11kg zu reduzieren. Dass nun bereits nach eineinhalb Monaten 7,3kg gepurzelt sind, war aufgrund der Rahmenbedingungen nicht nur für mich eine Überraschung und zeigt auch, welche Power die richtigen Basics haben, wenn sie diszipliniert umgesetzt werden.

Weglassen

Wie sah das Training aus?

Trainiert wurde lediglich 2x pro Woche. Knappe 60 Minuten Krafttraining, um den Rücken zu stärken (Bandscheibenvorfall in Vergangenheit), die Haltung zu optimieren und dem Körper zu signalisieren, dass er Muskeln braucht und Fett abbauen soll. Es war Ganzkörpertraining mit maximal 5 Übungen pro Trainingsplan. Klassisches Ausdauertraining entfiel aus Zeit- und Effizienzgründen. Am Ende des Krafttrainings einzig und allein ein paar Minuten Seilspringen und im Alltag ein moderat-hohes Aktivitätslevel (2-5km gehen) war dann auch schon alles.

Ein einziges Mal hat sie sich 30 Minuten auf dem Laufband ausgepowert. Mit dem Erfolg, dass erstmals KEINE Knieschmerzen mehr auftraten. Den Kniebeugen sei dank – wahrscheinlich.

Wie sah die Ernährung aus?

Den Stellenwert, den die Ernährung für jeglichen Abnehmerfolg einnimmt, zeigt simpel der Vergleich, wie lange man pro Woche trainiert gegenüber der Zeit, welche man pro Woche verdaut. Die Mahlzeitenfrequenz hielten wir identisch und auch die Lebensmittelauswahl blieb gleich, bis auf das Weglassen von Milch- und Molkereiprodukten, Weizen und Alkohol (!). 

Basis der Ernährung war und ist eine hohe Qualität der Lebensmittel und Abwechslungsreichtum, sowohl beim Gemüse als auch den Proteinquellen. Dabei ist die Anzahl der Lebensmittel überschaubar, die Zubereitungsart und Kombination jedoch abwechslungsreich und vielfältig. Beispielsweise hat sie bei der Proteinauswahl vor allem zwischen Hähnchen, Garnelen und Lachs durchrotiert und das Gemüse bunt gemischt. Viele natürliche „Stoffwechselbooster“ wie Artischocken, Chili, Ingwer runden die Ernährung ab. Training und Ernährung sind also geprägt vom Fokus aufs Wesentliche und dem Weglassen von wesentlichen Erfolgsverhinderern.

Zusätzlich leistete gezielte Supplementierung einen Beitrag zum gesteigerten Wohlbefinden und Energielevel und beschleunigte den Fettabbau. 

„Alte Hosen und Blazer passen wieder“

Durch den ganzheitlichen Ansatz verschwand innerhalb von 2 Wochen hartnäckiges Zahnfleischbluten (davor 8 Monate) und andauernde Problemzonen wie die Arme, Brust und die hinteren Oberschenkel verschlankten sich merklich. Dies spiegelt sich auch in der Hautfaltenmessung wider (Brust von 13mm auf 4,6mm, Trizeps von 21,6mm auf 15,8mm und hinterer Oberschenkel 47mm auf 26,3mm). Die abstrakten Werte der Hautfaltenmessung bedeuten konkret: Jeansgröße von 29 auf 26, Konfektionsgröße von 38-40 auf 34-36. 

Loslassen

Bis Januar folgt nun der Feinschliff. Mit einer gut verdaubaren Portion Gelassenheit, Unaufgeregtheit und Selbstliebe. Denn mit hohem Selbstwert fällt auch eine gesunde Ernährung leicht: wer sich selbst liebt, der führt seinem Körper Gutes zu und kann sämtliche Emotionalität, die mit Essen in Verbindung gebracht wird, loslassen… . Eine Körpertransformation erfordet immer den ganzheitlichen Ansatz und ein einigermaßen stabiles Selbstwertgefühl. Das – wenn zu Beginn – noch wackelig, mit der Zeit an Form und Farbe gewinnt.

Neben den psychologischen Gesichtspunkten einer Veränderung zählt allerdings nur eines: ein Resultat.

Und die Veränderung auf dem rechten Bild wurde erreicht durch Ehrgeiz, Disziplin & keine Ausnahmen!

Und ich meine KEINE Ausnahmen. Ernährung on point.

Du willst dich verändern, isst aber viel zu gerne? Du isst bereits wenig aber trotzdem tut sich nichts? Dein Alltag ist fordernd und du hättest gerne eine effiziente Lösung, die zu dir passt? 

Wenn du bereit bist, dich zu verändern, dann mach doch gerne den kleinen Test und ich komme auf dich zu für ein unverbindliches Beratungsgespräch.