AllgemeinMindset

Will it make the Boat go faster?

Triffst du die richtigen Entscheidungen?

Egal, ob dein persönliches Ziel Abnehmen, Muskelaufbau oder eine Yacht ist – die Qualität deiner Entscheidungen wird darüber bestimmen, ob du es erreichst.

„Will it make the boat go faster?“ war der Denkanstoß, den ein erfolgreicher Coach seinem Ruderteam weitergab… Vor jeder noch so kleinen Entscheidung sollten sich die Ruderer fragen, ob dies das Boot schneller mache. So simpel, so gut und es ist übertragbar auf alle Lebensbereiche.

Ich stolperte über diese Anekdote in Joe de Sena’s Buch „Spartan UP!“ (klare Empfehlung!!)

Fest steht: Wir müssen uns ständig entscheiden. Selten entscheiden wir aber wirklich bewusst – Vieles sind Automatismen und eingebrannte Verhaltensmuster, die wir kaum hinterfragen… 

Is‘ halt so, macht man halt so.

Wenn wir uns aber nun ständig entscheiden, ist es doch eigentlich nur logisch, dass die Summe unserer Entscheidungen darüber bestimmen wird, wo die Reise hingeht. Wer wir sind, wie wir uns entwickeln und wie unsere Resultate ausfallen werden. Einverstanden?

Unsere Beweggründe sind dabei für das Resultat erstmal zu 100% irrelevant. 

Du hast Marmeladenbrot gefrühstückt? Es ist egal, ob Mama nur Brot und Marmelade gekauft hat, das Hotel nichts anderes hatte oder du überzeugt bist, dass jeder dies macht und es deshalb gut für dich ist… das Resultat bleibt gleich schlecht und DU hast die Entscheidung getroffen, so zu frühstücken. Punkt.

Du hast ein Ziel? Frage dich vor jeder Entscheidung, ob sie dich wirklich näher an dieses Ziel bringt. Du willst schlank werden und gönnst dir Bier und Chips nach deinem stressigen Arbeitstag, an dem du selbstverständlich nichts Gescheites essen konntest? Deine guten Gründe in allen Ehren. Will it make the boat go faster?

Die richtigen Entscheidungen zu treffen ist genau so simpel. Mach es einfach. Es wird dann so richtig einfach, wenn dein Ziel klare und erste Priorität hat. Und hier wirds dann in der Praxis interessant. Klingt blöd aber hinterfrage gerne mal, was denn tatsächlich dein Ziel ist. Nimm hierfür eine Situation, in der es für dich schwierig ist, dein Ernährungskonzept bzw. das, was dich ans Ziel bringt, umzusetzen.

Hier ein Beispiel:

Angenommen, du willst deine Strandfigur erreichen. Ambitionierterweise willst du dafür in 15 Wochen 10% Körperfett verlieren. Soll ja wie immer schnell gehen. Nun stehst du also vor der Kuchentheke… Frage dich, ob dich diese 3 Stück Kuchen, die du dir jetzt „gönnst“, näher ans Ziel bringen, das Boot schneller machen?

Die Entscheidung wird dir sehr leicht fallen, wenn schlank zu sein in deinem Leben wichtiger ist als Kuchen. Wenn das Sixpack deutlich süßer schmeckt als jede Schwarzwälder-Kirsch-Torte.

Du kannst einfach nicht widerstehen?

Tante Erna hat zu Kaffee und Kuchen eingeladen und da kann man doch nicht nein sagen. Prinzip Opferrolle: „Rücksicht auf mein Umfeld nehmen“, du sagst es… Bringt nur leider nichts, wenn es dein Ziel ist, schlank zu werden. Sei ehrlich zu dir und gestehe dir ein, dass es dir einfach wichtiger ist, Erna nicht  zu kränken. Keinem zu nahe treten, nicht aus der Reihe zu tanzen, obwohl dir deine Verhaltensweisen schaden und dich unglücklich machen. Viel Erfolg weiterhin mit der Tante. Vielleicht verhilft sie dir ja zur Strandfigur? Zumindest wirst du mit den Schwimmreifen nicht absaufen. Dasselbe Prinzip kannst du auf alle anderen Lebensbereiche anwenden.

 

Du möchtest etwas verändern, hast aber dein Ziel noch nicht klar formuliert?

Mache jetzt deinen Test und lasse uns gemeinsam daran arbeiten.

 

dein Coach

Christoph