AllgemeinTipps für den Alltag und Mindset

2 meiner bisher meist unterschätztesten Dinge in meinem Before & in between Erfolg

… vielleicht überrascht es den ein oder anderen, dass es nicht die neuesten Erkenntnisse aus einer wissenschaftlichen Studie waren, die meine Transformation ins Rollen brachten… Viele Dinge haben eine Rolle gespielt- in diesem Artikel präsentiere ich euch 2, die ich lange gnadenlos in ihrer Wichtigkeit unterschätzt habe.

1.) Erfolgserlebnisse!!

Und am Anfang daraus folgend die Erkenntnis, etwas im Leben verändern zu können…

Der entscheidende Wendepunkt, ab dem ich schlanker und muskulöser wurde hatte nie was mit mangelndem theoretischem Fachwissen zu tun.

Zurück also zum Anfang…

Stell dir vor, du bist an einem absoluten Tiefpunkt und kannst zusehen, wie dir dein Leben entgleitet. Mag sein, dass aus Sicht der anderen doch eigentlich alles super ist-  Sicherer, angesehener Job, Wohnung, evtl. Beziehung usw… aber dir geht’s beschissen und du fühlst dich miserabel…

Sagen wir, du wirst immer fetter, immer unfitter, fühlst dich elendig, willst was ändern und du hast auch mittlerweile schon einiges probiert was nicht funktioniert hat… Höchst wahrscheinlich laufen deine privaten Dinge, wenn du mal genauer hinsiehst auch suboptimal,  dein Selbstbewusstsein geht baden und ist kurz vorm Absaufen und für deine Gesamtsituation wäre „beschissen“ noch geprahlt. Nach der Arbeit magst du nur noch auf der Couch liegen, Pizza bestellen und TV schauen für ein bisschen Ablenkung und am Wochenende dann saufen, um dich für ein paar Stunden besser zu fühlen und die eigenen Unzulänglichkeiten schön zu verdrängen, bis du am nächsten Nachmittag wieder aufwachst in deinem Elend. So würde ich es beschreiben, mein Leben, damals, mit 108kg, auf dem linken Bild. Und diese Beschreibung ist sehr sachlich und unvollständig, glaube mir. Gut. Wunsch nach Veränderung war da, Selbsterkenntnis spätestens nachdem ich auf einem Urinal nach unten blickte und nur noch „Berg“ aber keinen „Baum“ sah, auch.

Der langen Rede kurzer Sinn- nicht die neueste Erkenntnis einer wissenschaftlichen Studie, sondern ein Erfolgserlebnis mit absoluten Basics war der springende Punkt.  Die daraus resultierende Erkenntnis, etwas verändern zu können, hat mich über alle folgenden Schmerzen und Rückschläge getragen und hat etwas in Gang gebracht, das ich so liebe, dass ich es mittlerweile zu meinem Beruf forme, um anderen damit zu helfen.

Wisst ihr, was diese Basics waren? Nicht Kalorien zählen, keine Diskussion ob Vollkorn statt Weißmehl und auch keinerlei Hype oder Wundermittel. Es war ein Tag, an dem ich Wasser getrunken, Fleisch, Gemüse und Hülsenfrüchte gegessen habe. Am nächsten Tag war ich 1,5 kg leichter, 5 Tage später warens mehr als 3 kg… Ich weis es heute noch, als wäre es gestern gewesen…. Das hat die kontinuierliche Abwärtsspirale angehalten.

Dabei ist es mir vollkommen egal, ob diese ersten 3 kg nur Wasser waren, ob das gesund war, ob das wissenschaftlich fundiert war… und nein, das Gewicht ist definitiv kein alleiniger Indikator für Abnehmerfolg!! heute weis ich es: ich brauchte ein messbares Erfolgserlebnis, egal wie!!!

Wer sein Leben lang schlank war oder ein Leben lang unverändert fett war ist nicht zwangsläufig der beste Berater, wenn es um das Abnehmen geht. Und wenn die Ausbildung noch so staatlich geprüft und der Ernährungsplan auf die vierte Stelle hinterm Komma optimiert ist. Beides ist wichtig. Theoretisches Wissen und praktische Erfahrung. Ich merke es sowohl in meiner Tätigkeit in der Industrie, wie auch als Coach und als jemand, der selbst trainiert…

„Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis weit höher als in der Theorie“ (Zitat E. Ferstl)

Ich wünsche es keinem, sich so zu fühlen und seinem Körper das zuzumuten, was ich damals gemacht habe oder noch schlimmer. Dennoch. Einer der Hauptgründe, warum ich denke, ein guter Coach werden zu können, vor allem was das Thema nachhaltige Optimierung der Körperzusammensetzung angeht ist, dass ich da war… dass ich weis, wie es ist, dass ich die Stellschrauben kenne und ein Fan der Einfachheit und Umsetzbarkeit bin.

2.) Basics, harte Arbeit & Selbsteinschätzung

Desto weiter ich fortschreite, desto mehr konzentriere ich mich darauf, die Basics zu optimieren und in den Basics besser zu werden. Wenn man so will, ist mein Ansatz immer simpler geworden desto schlanker und muskulöser ich wurde. Diesen Fokus auf Klarheit und die Basics, die funktionieren verdanke ich vor allem meiner Trainerausbildung im YPSI bei Wolfgang Unsöld, der unter anderem regelmäßig massive Before&After Erfolge produziert. Meine Ernährung besteht heute überwiegend aus viel Gemüse, Salat, Fleisch und Fisch aus artgerechter Haltung, etwas Butter, Olivenöl, Ghee, Kokosöl, Avocado und aufgrund meiner noch suboptimalen Kohlenhydrattoleranz sehr wenigen Kohlenhydraten… 🙂

Mittlerweile mache ich überwiegend Krafttraining und gelegentlich Intervalle in der Natur. Krafttraining besteht fast ausschließlich aus simplen, jedoch fordernden Satz/Wiederholungsschemen mit Formen von Kniebeuge, Kreuzheben, Bankdrücken, Klimmziehen. Das ist freilich nicht so bequem wie 3 Sätze à 12-15 Selfies auf der Adduktorenmaschine aber wer will denn schon … so jemand sein… Sich selbst richtig einzuordnen, was das Leistungsniveau angeht ist ein weiterer entscheidender Vorteil, was Fortschritt angeht. Sowohl die 80 jährige Oma, als auch der 20 jährige Lauch wären mit dem Trainingsplan eines fortgeschrittenen olympischen Gewichthebers komplett überfordert- und wenn er noch so gut funktioniert- für den Gewichtheber… Zur richtigen Zeit die richtigen Tools einzusetzen ist entscheidend. Da kann ein guter Coach Abhilfe leisten. Ich selber bin sehr froh, dass ich mittlerweile weis, in Sachen Krafttraining vielleicht ein fortgeschrittener Beginner zu sein. Das Gute ist, dass ich dadurch nicht die aufwendigsten Trainingsmethoden benötige, um Fortschritt zu machen, sondern dass Klassiker wie 5×5 noch sehr, sehr gut funktionieren.

Soviel zu 2 stark unterschätzten Faktoren bisher… das „in between“ Bild rechts ist lang noch nicht alles.

Unter 15% Körperfett waren es dann gezielte Individualisierungen von Nährstoffen über Erkenntnisse aus  der YPSI- Hautfaltenmessung und ein tatsächliches Einhalten der Basics, die aus Stagnation wieder Fortschritt machten. Die Hautfaltenmessung brachte mir Klarheit über meine Kohlenhydrattoleranz und dass Entgiftung mein Hauptproblem war. Nach einem halben Jahr Stagnation folgte Fortschritt. Und Fortschritt ist, was für mich zählt.

Rückblickend hätte ich wesentlich schneller von Foto links zu Foto rechts kommen können. Hätte ich jemanden gehabt, der mir sagen kann, was für mich die wichtigsten Schritte wann sind und der dies schon hinter sich hat bzw. es nachweislich kann. Ich glaube auch, dass es meine Leidensfähigkeit und mein tiefer Schmerz waren, warum ich dann trotz des ganzen Ratespiels und der Rückschläge durchgezogen habe… Viel von dem Gerate und Leid kann ich euch durch meine Erfahrung und top- Ausbildung im YPSI ersparen. Mein Before&After Paket ist auf zügigen und nachhaltigen Erfolg in Sachen Körperzusammensetzung und Alltagstauglichkeit ausgelegt und bringt dich Schritt für Schritt zu einem schlanken, starken, leistungsfähigen Körper und vielleicht sogar zu einem komplett neuen Lebensgefühl.

 

Viel Erfolg beim Before & After